Wer andere Menschen als Führungskraft oder Coach begleitet, weiß, dass diese Funktion zu einem Großteil damit zu tun hat, wie gut man sich in sein Gegenüber einfühlen kann- das Stichwort ist: #Empathie. 

 

Genauso verhält es sich auch mit der eigenen #Selbstführung. Es geht darum, bewusst wahrzunehmen, welche #Bedürfnisse ich habe und wie ich mir diese erfüllen kann. Ich frage mich täglich, was mein Business von mir braucht und welche #Limitierungen im eigenen Denken und Tun ich mir bewusst machen kann. Auf diese #Bewusstheit kommt es jeden Tag an. Nur so kann ich meinen #Fokus auf die Tätigkeiten ausrichten, die wirklich wichtig sind. 

 

Wenn ich dazu noch #Mitgefühl mit mir selbst aufbringe, kann ich mich auch ein Stück weit selbst coachen. In herausfordernden Situationen stelle ich mir einfach vor, wie ich meine Klienten in einer ähnlichen Situation begleiten würde. Dann gebe ich mir diese Begleitung selbst, indem ich mir entsprechende Fragen stelle, meine Glaubenssätze bearbeite und damit einhergehende Gefühle integriere. #Selbstehrlichkeit und #Eigenverantwortung sind hierfür unerlässlich.

 

Dieser regelmäßige Blick nach innen ist so essentiell als Coach. #Journaling hilft mir dabei, mir die eigenen Herausforderungen bewusst zu machen und zu erkennen was mir gut tut. Dieses innere Selbst-Coaching hilft, mich aus Gedankenspiralen herauszuholen und relativ gelassen die persönlichen Prozesse durchlaufen zu lassen, während ich mein Business voranbringe.

Achtsamkeit im Business

„How we lead ourselves in life, impacts how we lead those around us.“

Das Zitat von Michael Hyatt passt wunderbar zum Thema. Jemand, der in den alltäglichen Aufgaben versinkt, sich selbst nicht zentrieren kann und keine Prioritäten setzt, ist nur bedingt in der Lage, sich um die Belange von anderen zu kümmern. Die eigene Aufopferung nützt niemandem etwas und keine Grenzen zu setzen, führt irgendwann in den #Burnout.

 

Das heißt: Führungskräfte bzw. Coaches müssen zu einem hohen Maß auf sich selbst schauen und sich gut um sich kümmern, damit sie in der Lage sind, andere optimal zu führen. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, viel mehr mit #Selbstliebe, #Verantwortung und #Achtsamkeit. Gewohnheiten können dabei helfen, sich selbst diese #Wertschätzung entgegen zu bringen. Das kann eine Morgenroutine sein oder etwas, das ich täglich tue (Yoga/Sport, Meditation, gesunde Ernährung etc.).

 

Wenn ich morgens aufwache, meditiere ich erst einmal. Abends frage ich mich für welche drei Begebenheiten des heutigen Tages ich dankbar bin. Und dann spüre die #Dankbarkeit in meinem Körper. Diese Übung dient nicht nur der Achtsamkeit. Sie bringt mich zugleich in eine optimistische und ruhige #Geisteshaltung, die mich gut schlafen lässt.

Wie funktioniert das mit der Umsetzung?

 

Meine #Umsetzungsfähigkeit kommt aus meinem Inneren (im Human Design ist es die Herz-Autorität). Ich möchte die Dinge, die wichtig sind, in meiner Außenwelt sichtbar machen und dafür nutze ich eine grobe #Struktur und #Planung. Diese dient der #Orientierung und darf niemals zum Selbstzweck werden. Das disziplinierte, stundenlange Abarbeiten von Aufgaben ist für mich persönlich nur sinnvoll, wenn ich mit einer achtsamen #Haltung herangehe und dadurch einen #Flow-Zustand erzeuge. Manche To-Do‘s stellen sich nach ein paar Tagen einfach als nicht wichtig genug heraus und können genauso gut wieder von der Liste gestrichen werden. Ich habe mich nicht selbstständig gemacht, um mir ein eigenes #Hamsterrad zu erschaffen, sondern um einer Tätigkeit nachzugehen, die mich erfüllt und entspannt sein lässt.

 

Wenn es dir an #Umsetzungskraft fehlt für bestimmte Aufgaben, frage dich einmal, ob sie dir wirklich wichtig sind oder ob du sie ggf. auslagern kannst. Wenn sie dir nicht wirklich am Herzen liegen, dann würde es auch nicht ins Gewicht fallen, sie einfach sein zu lassen. Ich mache das regelmäßig mit meinen nicht erledigten To-Do’s. Denn was ich in der letzten Woche nicht erledigt habe, ist ggf. auch nicht mehr wichtig. Ich übertrage also solche Aufgaben nicht in die nächste Woche, sondern lasse sie einfach sein. Das erfordert Mut und Selbstehrlichkeit.

 

Hingeben gibt es andere unliebsame Aufgaben, wie zum Beispiel meine Buchhaltung, welche ich zurzeit noch nicht auslagern möchte und die natürlich gemacht werden muss. Hier hilft mir ein regelmäßiger Termin im Kalender, den ich mir so angenehm wie möglich gestalte. Und wenn er mal ausfällt, dann ist es auch kein Drama. Ich bin mir gewiss darüber, dass ich alles schaffe, was wichtig ist. 

Wie kann ich mich entscheiden?

 

Bei der Entscheidungsfindung helfen mir stets meine Intuition, mein Herz, mein Bauchgefühl, meine mentale Fähigkeit und die emotionale Klarheit. Individuell ist eines davon am stärksten ausgeprägt, bei mir ist es das Herz (du erkennst es in deinem Human Design Chart). Außerdem frage ich mich stets, wie ich die Aufgabe so einfach, wie möglich gestalten kann, denn „weniger ist oft mehr“ und „einfach ist besser als kompliziert.“

 

Schreib mir gern deine Fragen zum Thema.

Ich freue mich auf deine eigenen Erfahrungen.

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